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  Samstag | 07-12-2002 | ab 20.00 Uhr | Flottmann-Hallen, HERNE
 
 
KOMMUNIKATION UND INTERAKTION
JENSEITS DER SPRACHE

 
 
 
Benoit Maubrey - Konzept/Darsteller
Tänzerinnen: Irena Kornejewa, Katja Rotzoll, Anna Rose Schmidt
Audioengineer Gerrit de Vries, Jago Whitehead
Audio Geishas, Peepers & Audio Hat
(dance & music project)
 
Sprechende Kimonos reagieren auf ihr Umfeld – High Tech trifft auf Tradition: Benoit Maubrey konfrontiert in seinem Projekt „Audio Geishas“ traditionelle japanische Schamisen-Gitarrenmusik mit modernen Sounds japanischer Casio-Keyboards.
 
Neben dem Projekt „Audio Geishas“ wird Maubrey noch andere Solos und Duos wie „Audio Pescock“, „Peepers“ und „Audio Hat“ präsentieren. Seine Akteure tragen elektroakustische Kimonos, ausgestattet mit Laut-sprechern, Verstärkern und Samplern, und stehen in unmittelbarer Interaktion mit ihrer Umgebung und dem Publikum: Mittels Licht- und Infrarotsensoren reagieren die Audio-Uniformen direkt auf Sounds, Stimmen und Instrumente in ihrer Nähe und geben sie gesampelt, gemixt und als multiakustische Performance, als „environ-mental concert“ kompositorisch verfremdet wider.
 
 
 
 
 
Georg Gräwe - Solo
 
Georg Gräwe – Piano
 
Wie kaum ein anderer europäischer Musiker hat sich Georg Gräwe mit der afro-amerikanischen Tradition des Klavierspiels im Jazz auseinandergesetzt. Georg Gräwe, der sowohl als Komponist als auch als Improvisator zu den besten Europas zählt, hat schon lange seine unverwechselbare Sprache und Identität gefunden. - the art of the solo to be continued.  
 
 
 
 
Bob Ostertag - DJ of the Month
 
Bob Ostertag - electronics, sampling
 
Radikal, politisch, digital: Bob Ostertag zählt zu den namhaften Pionieren des digitalen Samplings und gilt als einer der wichtigsten Komponisten elektronischer Musik.  
Heute reichen seine Konzertengagements von den USA über Kanada, Südamerika und Europa bis nach Japan. 1957 in Neu-Mexiko geboren, macht er sich Ende der 70er Jahre in der New Yorker Szene als der führende Mann am Free-form-Synthesizer einen Namen, spielt in „The Kitchen“ und wird schnell auch international bekannt. „DJ of the Month“ ist sein zweites Soloprojekt nach „Like A Melody, No Bitterness“ (1997) welches der Höhepunkt von 10 Jahren kommerziell-produziertem Keyboard war.
Nach dieser Epoche mit dem Keyboard wechselte Bob Ostertag zum Laptop und wagte eine neue Aufnahme: „DJ of the Month“ ist das Resultat. Obwohl die Software auf einem Laptop läuft, verwendet er eine Vielzahl von Vorrichtungen, um die Musik wirklich zu spielen: einen Game-Controller, ein Zeichenbrett und vielleicht noch einiges mehr. Improvisierte Elemente machen den Auftritt in Herne einmalig.  
 
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